Sonntag, 26. Juli 2015

durchDACHt

So ein Landcruiser ist kleiner als man denkt. Nun, dass es zum Schlafen drinnen recht kuschelig wird, war uns klar. Wir nehmen ja auch ein Zelt mit und in Städten - so habe ich es Gaby versprochen - werden wir uns nach preisgünstigen Unterkünften umsehen.
Unser "Schlafwagen" bleibt trotzdem klein, auch aus anderer Sicht: für  Reserveluftfilter über Reiseliteratur bis zu Regenjacken brauchen wir jede Menge Stauraum!
Also muss die geschenkte Dachgalerie adaptiert werden - die Geschichte davon steht ja ziemlich am Anfang des Blogs.
Da gibt es aber einige Dinge zu bedenken. Das Wichtigste: Bei der Überfahrt darf Länge plus Höhe des Fahrzeugs nicht mehr als 7m sein. Welch Vorgabe, denn das geht sich mit unserem Stück sicher nicht aus...
Die Reling der Dachgalerie wird daher mit der Trennscheibe geköpft - und im hinteren Teil nach dem Anschweißen von "Füßchen" angeschraubt. Zu diesem Zweck mußte ich 12 Löcher zu 100% passgenau in den Rahmen des Dachträgers bohren - und es ist mir gelungen!
Die technische Leitung dieses Projekts hat unser Nachbar Heribert. Als Professor der Technik ist er Schweißkünstler und kann mit seinen Gedanken Umbau und Optimierung der Dachgalerien vorantreiben.
Über die gesamte Dachgalerie wird eine leichte, aber sehr stabile LKW-Bodenplatte geschraubt und verklebt - dies ist Sonnen- und Regenschutz, ergibt eine begehbare Plattform und verbesserte Möglichkeiten, schwere Lasten zu fixieren.
Eine Fixierung für den schweren Reservereifen wird noch geschweißt und unsere große Alu-Kiste - die wie der Innenausbau aus Hallein kam - muss noch ordentlich mit der Dachgalerie verbunden werden. All dies unter Bedachtnahme, dass es im Hafen Hamburg demontierbar sein muss - falls ich die dortigen Verantwortlichen nicht überzeugen kann, alles zu lassen wie es ist und wir doch bestimmt nicht über 7m Länge + Höhe messen...
Bei den Sandblechen muss ich mir keine diesbezüglichen Sorgen machen, das Höhenlimit sollte passen. Auch diese werden mittels durchgeschraubter Bolzen an der Holzplatte fixiert - und mein Vater steurt die Idee bei, ein altes Stück Linoleum zwischen den beiden Blechen zu positionieren - damit es weniger scheppert.


Zwischendurch wird die Alukiste von Gaby probegepackt, vom Zelt bis zu Daunenjacken, vom Ölfilter bis zur Schmutzwäsche soll Vieles mit geringem Gewicht in den "Keller am Dach" wandern.
Wenn wir uns aber ansehen, was noch alles in den Kisten im Hause aufgeschlichtet ist - ich glaube, da haben wir noch nicht genau durchdacht, was wir alles daheim lassen sollen/können/müssen...




Keine Kommentare:

Kommentar posten