Mittwoch, 8. Juli 2015

Fitness-Training ...

... da soll es einiges Wasser auf den Pisten Südamerikas geben. Da gibt es einige "Todesstrecken" (offenbar hat jedes Andenland zumindest eine davon...). Da locken miese Pisten abseits der Hauptverbindungen und mälträtieren das Fahrwerk, haben wir gelesen.
Also muss unser Landcruiser zum Fitness-Update.
Folgende Dinge stehen an:
Bremsen! Die Bremsen selbst sind schon generalüberholt, nun kommen noch neue Bremsschläuche und -leitungen dazu. Und die Überlegung ist: brauchen wir Ersatzbremsklötze und gar Ersatzscheiben mit? Da es den J95 in Südamerika offenbar nicht gibt, müssen wir die wesentlichen Dinge eben selbst dabei haben.
Differentiale: Bei Wasserdurchfahrten soll keine Flüssigkeit durch die Ventile kommen - die Diffentialentlüftung wird daher mittels Schlauch bis zur Motorhaube hochgezogen. (das spart das Diff-Öl-wechseln nach Furten).
Der Stellmotor der hinteren 100%-Sperre verweigert derzeit. Auch das wird überprüft - man weiß ja nie, welche "Straßen"zustände wir herausfordern möchten.
Die etwas angerostete Hinterachse erhält eine Verstärkung, damit sie trotz Schlaglöchern und Wellblech nicht bricht.
Die Erneuerung einiger Stabi-Gummis und der Lenkungaufhängung soll vor unangenehmen Überraschungen bewahren auf Todes- und anderen strecken bewahren.
Eine Halbachse mit einem "ausschlaggefährdeten" Gelenk nehmen wir als Ersatzteil mit.


Noch sind die massiven Geländereifen montiert, diese werden aber gegen insgesamt 6 Toyo A/T auf original Toyota Alufelgen getauscht. Da die Gummis in Südamerika extrem teuer sind, hoffen wir, durch das Durchtauschen der Reifen ohne Probleme die maximal angepeilten 50.000km hinter uns zu bringen.

Während wir also beim Fitness-Training sind, reiht sich ein alter Landcruiser BJ - versehen mit zahlreichen Klebern südamerikanischer Länder - zum Service an. Die Hoffnung auf Erfahrungsaustausch zerschlägt sich aber, denn die einjährige Südamerika-Fahrt liegt schon länger zurück - und das war mit dem Vorbesitzer ... Überstanden hat er´s jedenfalls gut!
Als ein Großteil der Arbeiten erledigt ist, wollen wir uns einige Trainingseinheiten gönnen, holen unseren "Schlafwagen" ab und verfügen uns ins Salzkammergut. Aber das ist eine andere Geschichte.






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