Sonntag, 26. Juli 2015

Papierkrieg

Das Schönste an Südamerika ist, dass man als Reisender in keinem Land ein Visum benötigt und für das eigene Fahrzeug kein "Carnet de Passage" braucht.Dieses Zolldokument ermöglicht die relativ unkomplizierte Fahrzeugeinfuhr in vielen Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien. Verbunden ist dies aber mit einer hohen Garantiezahlung an den Aussteller, meist den Automobilclub. (Man hört übrigens diesbezüglich, dass der deutsche ADAC da wesentlich preisgünstiger kalkuliert...) 
Ein europäischen Kennzeichen scheint in Südamerika so etwas wie ein "Freibrief zum Grenzübertritt" zu sein. Natürlich wird aber darauf geachtet, dass man sein Fahrzeug innerhalb des erlaubten Zeitrahmens wieder ausführt. Da ein Import mit immens hohen Steuern belastet wird, ist es ratsam, dem zu folgen. Was bei einem Unfall mit Totalschaden oder Diebstahl passiert? Das wollen wir lieber nicht so genau wissen...

Südamerika hat sich also von diesem System abgekoppelt - dieses Zollpapier ist nicht mehr erforderlich. Es bleiben aber andere Formalitäten, an die wir denken müssen:
Internationaler Führerschein
Internationale Fahrzeugzulassung
Fahrzeugversicherung in Südamerika
... um die wesentlichen zu nennen.

Erfreulicherweise gibt es die ersten beiden Dokumente beim Automobilclub sofort und gar nicht so teuer...

Das dritte Thema beschäftigt uns mehr - denn woher nehme ich in Wien eine Fahrzeugversicherung für Südamerika? Dank Internet und einer persönlichen Bekanntschaft kommen wir aber auch dieser Sache näher. Das steht aber in einem anderen Blog geschrieben ...


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