Gehört haben wir sie schon oft: die
„dicken Brummer“ - und wenn wir sie sehen, sind wir immer wieder freudig überrascht:
nur ein paar Zentimeter groß, bloß ein paar Gramm schwer und meist in schillerndem Federkleid erfeuen sie das Auge. Aber sie sind so schnell, es ist ihnen nur schwer zu folgen...
Apropos schwer: diese possierlichen
Vögel mit der Kamera einzufangen hat sich von Patagonien bis ins
Pantanal und von Paraguay bis Peru als ziemlich schwierig
herausgestellt. Offenbar sind die Kleinen mit dem schnellen Flügelschlag zwar recht neugierig
– sie bleiben richtig in der Luft stehen, um etwa bei der Autotür
reinzuschauen - aber auch ziemlich fotoscheu. Denn bis die
Kamera in der Hand liegt, hat sich der Kolibri auch schon
vertschüsst...
In den letzten Tagen, hier in den Anden
Nordperus, konnte ich durch etwas mehr Beobachtungsausdauer, die
jeweils kolibri-typische Flugroute erkennen (vom Ast zur Blüte, dann
aussaugen, dann hoch hinauf und wieder auf den Ast, da capo) und siehe da, die Linse
war ein paar Mal zur rechten Zeit am rechten Ort...
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