Montag, 21. März 2016

Paso de Jama - Adios Argentina

In keinem Land Südamerikas waren wir auch nur annähernd so lange wie in Argentinien. Und es waren nicht nur die Landschaften, es war die Mischung: Naturerlebnis, Begegnungen, Abenteuer, aber auch soviel „Alte Welt“ (und zwar wirklich „alte“ Welt!), dass wir uns fast immer nur wohlgefühlt haben. Und sicher ebenfalls...
Wir queren von Los Colorados am Hochplateau entlang der chilenischen Grenze nordwärts, was sein paar recht holprige Wellblechabschnitte impliziert. Aber es lockt der Asphalt und alle sagen, die Andenquerung über den Paso de Jamo sei einfach schöner. Einige Bilder können hoffentlich belegen, dass sich die Fahrt auf bis zu 4800m lohnt...
Unsere letzte Mahlzeit in Argentinien. Leider verlassen wir dieses faszinierende, weite Land voller freundlicher Menschen nun endgültig (unser Trost: Peru liegt nicht mehr fern! Auf das benachbarte Chile freuen wir uns gar nicht so sehr...)
 Der Pass selbst, der die Grenze bildet, liegt nur auf rund 4200m. Keine Ahnung, weshalb hier nicht der von Perito Moreno vorgegebenen Linie gefolgt wurde, dass immer die höchste Erhebung die "Andenlandesgrenze" zwischen Argentinien und Chile bilden soll.
So geht es noch gehörig aufwärts durch das Altiplano, sodass Gaby ein neues Empfindungserlebnis hat: Das Zahnfleisch beginnt in extremer Höhe zu kribbeln. Auch mir brummt der Schädel - ein Signal, dass wir schnell rauf sind, also auch rasch wieder runter müssen.
Die bis zu 30m hohen „Steinskulpturen“, die nahe dem Salar de Tara dem permanenten Sturm in der Ödnis des Altiplano widerstehen, beeindrucken am Weg in die Atacama besonders.


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