Mittwoch, 23. September 2015

In offizieller Mission

Also führt unser Weg sicherheitshalber in die Tourismusinfo von Santa Ana (ja, sowas gibt’s im Lande, lange offen, hilfsbereit, mit Wissen, Brochuren sowie viel National- und Lokalstolz ausgerüstet.) 

Wir finden die Reduktion Santa Ana mit dieser offiziellen Unterstützung dann problemlos. Der riesige offene Platz mit den drei Palmen ist eindrücklich, die Ruinen rundherum weniger. An ein paar Stellen kann man sich noch den wuchernden Urwald vorstellen, an einigen Punkten lassen sich die alten Gebäude erahnen. Immerhin haben hier im 18.Jh. Tausende Menschen gelebt und das Land rundherum kultiviert. Nett das Museum, einfache Gebrauchsgegenstände der Indios, technisches wie Schlüssel und Schloss oder Sonnenuhr aus Tonerde von der Hand der Jesuiten.

Es ist ein spannender Ort für historisch Interessierte und solche, die „im gesicherten Umfeld“ ein wenig den Ruinenabenteuer-Träumen des Indiana Jones folgen möchten. Ein wenig erinnert es an ein Miniatur-Angkor, meint Gaby.

Ähnliches kann man auch über die nahegelegene Reduktion Loreto sagen, an beiden Orten gab es keine Touristen, dafür haben sich alle Gelsen auf Gaby konzentrieren können :-)

Wer mehr über die Geschichte wissen möchte, ich fand Wikipedia informativ:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jesuitenreduktionen_der_Guaran%C3%AD

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